Smart IoT Pallet – Digitale Transformation der TST Logistik

Präsentation | Strategische Initiative zur datengetriebenen Logistik

Executive Summary

Jede Palette wird ein digitales Objekt

Die Smart IoT Pallet-Initiative versetzt TST Logistik in die Lage, jede einzelne Palette in ein intelligentes, vernetztes Datenobjekt zu verwandeln. Gedruckte IoT-Sensorik wird direkt in die Palettenfolie integriert – ohne zusätzliche Hardware, ohne Rückführungslogistik. Jede Palette sendet kontinuierlich Zustands- und Bewegungsdaten in Echtzeit an die Cloud.

Echtzeit-Transparenz

Lückenlose Sichtbarkeit über die gesamte Supply Chain – von der Abholung bis zur Auslieferung.

Schadensreduktion

Massive Reduktion von Transportschäden, Claims und damit verbundenen Folgekosten.

Neue Umsatzquellen

Premium-Daten-Services eröffnen zusätzliche Erlösströme und stärken die Kundenbindung.

Strategische Position

TST wird zum datengetriebenen Logistikdienstleister mit messbarem Wettbewerbsvorteil.

Ausgangssituation

Das Kostenproblem von heute

TST verfügt bereits über grundlegende Tracking-Funktionen – doch der Zustand der Ware während des Transports bleibt weitgehend unsichtbar. Diese Informationslücke hat weitreichende operative und finanzielle Konsequenzen, die täglich Ressourcen binden und die Wettbewerbsfähigkeit belasten.

Heutige Situation

  • Tracking vorhanden, Zustandsdaten fehlen
  • Schäden werden zu spät erkannt
  • Ursachen bleiben ungeklärt
  • Hoher administrativer Aufwand
  • Compliance verursacht erhebliche Kosten

Die Folgen

  • Unnötige Ersatzlieferungen belasten die Marge
  • Zeitverlust bei der Klärung von Reklamationen
  • Fehlende Differenzierung im Markt gegenüber Wettbewerbern
  • Steigende Kundenunzufriedenheit durch mangelnde Prozesstransparenz
  • Kein belastbarer Audit-Trail für Compliance-Nachweise
Die Lösung

Gedruckte Smart Systems – Technologie von Fraunhofer ENAS

In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut ENAS wurde eine Lösung entwickelt, die alle notwendigen IoT-Komponenten direkt in die Verpackungsfolie druckt. Das Ergebnis: jede Palette wird automatisch zum vollwertigen IoT-Knoten – ohne separate Hardware, ohne Rückführungslogistik, ohne manuelle Aktivierung.

Sensor & Antenne

Temperatur, Erschütterung, Feuchtigkeit – alle relevanten Parameter werden direkt auf der Folie erfasst und drahtlos übertragen.

Gedruckte Batterie

Energieversorgung direkt auf der Folie – keine externen Stromquellen, keine Wartung, vollständig in den Druckprozess integriert.

IoT-ID & Cloud

Jede Palette erhält eine eindeutige digitale Identität mit direkter Anbindung an die TST Cloud-Infrastruktur in Echtzeit.

Warum jetzt?

Der richtige Moment für gedruckte Elektronik

Eine neue Generation gedruckter Elektronik hat den Reifegrad erreicht, der industriellen Massenanwendungen ermöglicht. Was noch vor fünf Jahren ein Forschungsprojekt war, ist heute eine skalierbare, kostengünstige Produktionstechnologie – bereit für den direkten Einsatz im TST-Verpackungsprozess.

1

Kosten

Extrem niedrige Stückkosten durch skalierbare Druckverfahren – von 0,40 € auf 0,12 € je Folie in 5 Jahren.

2

Skalierbarkeit

Der Druckprozess ist massentauglich und kann direkt bei TST integriert werden – ohne externe Zulieferer für jede Einheit.

3

Paradigmenwechsel

Kein Hardwareprojekt mehr – sondern ein Verpackungsprozess kombiniert mit einem leistungsfähigen Datenmodell.

Die Kombination aus reifen Drucktechnologien, skalierbaren Cloud-Infrastrukturen und steigendem Marktdruck nach Supply-Chain-Transparenz macht jetzt den optimalen Einführungszeitpunkt für TST.

Operativer Nutzen

Direkt messbare Vorteile für TST

Direkt messbar

  • 20–35 % weniger Transportschäden
  • Schnellere Ursachenklärung bei Vorfällen
  • Deutlich weniger Reklamationsbearbeitungszeit
  • Automatischer, lückenloser Audit-Trail
  • Echtzeit-Sichtbarkeit für Disponenten und Kunden

Strategisch & langfristig

  • Neue Premium-Daten-Services für Bestandskunden
  • Höhere Kundenbindung durch datenbasierte Transparenz
  • Klare Differenzierung gegenüber klassischen Logistikdienstleistern
  • Grundlage für KI-gestützte Prognosemodelle
  • Stärkung der TST-Marke als Innovationsführer
Finanzieller Nutzen

Konservatives Nutzenpotenzial: 6,0 Mio € pro Jahr

Auf Basis konservativer Annahmen und validierter Branchendaten ergibt sich ein jährliches Einsparpotenzial von mindestens 6,0 Millionen Euro. Die Analyse berücksichtigt vier unabhängige Nutzenkategorien, die kumulativ wirken.

Einordnung

Die Schadensreduktion allein macht über 75 % des Gesamtnutzens aus – ein Bereich, in dem TST heute bereits signifikante Verluste verzeichnet. Die Premium-Service-Erlöse sind bewusst konservativ angesetzt und haben deutlich höheres Potenzial bei aktiver Vermarktung.

Investitio

Überschaubarer Kapitaleinsatz – maximale Wirkung

Die gesamte Investition für Pilotprojekt und Rollout-Vorbereitung liegt in einem Rahmen, der im Verhältnis zum erwarteten Nutzen außerordentlich attraktiv ist. Der ROI nach vollständigem Rollout wird auf unter 6 Monate geschätzt – ein Wert, der im Logistikumfeld selten erreicht wird.

ROI-Highlight

Nach vollständigem Rollout wird der Return on Investment in unter 6 Monaten erreicht. Mit einem jährlichen Nutzenpotenzial von 6,0 Mio € und einer Gesamtinvestition von maximal 1,6 Mio € ist die Wirtschaftlichkeit dieser Initiative außergewöhnlich überzeugend.

Pilotprojekt

Der erste Schritt: Strukturierter Wirtschaftlichkeitsnachweis

Vor dem vollständigen Rollout führt TST ein klar definiertes Pilotprojekt an einem Standort durch. Der Pilot ist bewusst so gestaltet, dass er mit minimalem Risiko maximale Erkenntnisse liefert – und die Entscheidungsgrundlage für den unternehmensweiten Rollout schafft.

Scope

1 Standort, 50.000–100.000 Paletten im Pilotbetrieb über einen Zeitraum von 6 Monaten.

KPI: Schadensquote

Messung der tatsächlichen Reduktion von Transportschäden im direkten Vorher-Nachher-Vergleich.

KPI: Reklamation

Erfassung der durchschnittlichen Bearbeitungsdauer von Reklamationen vor und nach IoT-Integration.

KPI: Datenqualität

Bewertung der Vollständigkeit, Konsistenz und Verwertbarkeit der gesammelten IoT-Daten.

KPI: Akzeptanz

Messung der Prozessakzeptanz bei Mitarbeitern und Kunden als Indikator für die Rollout-Bereitschaft.

Rollout Vision

Von einem Piloten zur eigenen IoT Supply Chain Cloud

Nach erfolgreichem Abschluss des Pilotprojekts folgt ein strukturierter, dreiphasiger Rollout über das gesamte TST-Netzwerk. Jede Phase baut auf den Erkenntnissen der vorherigen auf – und schafft den Rahmen für TSTs langfristige Marktposition als datengetriebener Logistikführer.

Phase 1 – Große Zentren

Ausweitung auf die umsatzstärksten Logistikzentren. Optimierung der Integration und Prozessabläufe auf Basis der Pilot-Learnings.

Phase 2 – Gesamtes Netzwerk

Vollständiger Rollout auf alle TST-Standorte. Standardisierung des Datenmodells und der Cloud-Infrastruktur unternehmensweit.

Phase 3 – Externe Kundenintegration

Öffnung der TST IoT Supply Chain Cloud für Kunden und Partner. TST betreibt eine eigene, skalierbare Datenplattform als Wettbewerbsvorteil.

Strategische Option

Zwei Wege – beide schaffen nachhaltigen Mehrwert

Die entwickelte Technologie eröffnet TST nicht nur operative Vorteile, sondern auch eine strategische Wahlmöglichkeit: Die interne Nutzung als Effizienzmotor – oder die externe Verwertung als eigenständiges Geschäftsmodell über ein Spin-Off. Beide Wege schließen sich nicht aus und können sequenziell verfolgt werden.

Option A – Interne Nutzung

TST nutzt die IoT-Plattform als exklusiven Effizienzgewinn im eigenen Netzwerk. Vorteile: schneller ROI, sofortige Kostensenkung, Wettbewerbsvorsprung durch proprietäre Daten.

  • Unmittelbare Schadensreduktion
  • Optimierung interner Prozesse
  • Stärkung der Kundenbindung
  • Aufbau eines exklusiven Datenpools

Option B – Spin-Off & Lizenzmodell

TST bringt die Technologie als Spin-Off in den Markt und vermarktet die Lösung an andere Logistikdienstleister. Vorteile: Zusätzliche Umsatzquelle ohne operative Kosten, Lizenzerlöse, Positionierung als Technologieanbieter.

  • Implementierung bei Drittlogistikern
  • Lizenzgebühr pro Palette bei Partnerunternehmen
  • Potenzial: +2–10 Mio € Umsatz/Jahr langfristig
  • Skalierung ohne proportionale Kostensteigerung

Modell & Grundannahmen

Der folgende 5-Jahres-Finanzplan basiert auf einem konservativen Beispielmodell mit 10 Millionen Paletten pro Jahr. Die Annahmen wurden bewusst vorsichtig gewählt, um dem Vorstand einen realistischen Planungsrahmen zu bieten – das tatsächliche Potenzial liegt in den meisten Szenarien deutlich höher.

Volumen

10 Mio. Paletten/Jahr als Berechnungsgrundlage für das gesamte Modell.

Folienkosten Jahr 1

0,40 € pro Folie – Einstiegskosten bei Beginn der Pilotproduktion.

Folienkosten Jahr 5

0,12 € pro Folie – Skalierungseffekt durch Massenproduktion und Prozessoptimierung.

Schadenquote vorher

1,5 % der Paletten betroffen – aktueller Ausgangswert als Baseline für alle Berechnungen.

Schadenquote nach Rollout

1,2 % – konservativ geschätzte Zielgröße nach vollständiger IoT-Integration.

Die Kombination aus sinkenden Technologiekosten und steigendem Nutzenpotenzial ergibt eine stark positive Entwicklung der Wirtschaftlichkeit über den Betrachtungszeitraum.

Konzentrierte Investition in den ersten zwei Jahren

Das Investitionsmodell sieht eine bewusst auf die ersten zwei Jahre konzentrierte Kapitalbindung vor. Nach der initialen Aufbauphase sinkt der Kapitalbedarf auf ein minimales Wartungs- und Optimierungsniveau – während der Nutzen kontinuierlich steigt.

Investitionsprofil

Der Großteil der Gesamtinvestition entfällt auf Jahr 1 – inklusive Pilotbetrieb, Infrastrukturaufbau und Systemintegration. Ab Jahr 2 sinkt der Kapitalbedarf erheblich, während die Nutzenseite bereits deutlich positive Beiträge leistet. Ab Jahr 3 ist das System vollständig selbsttragend.

5-Jahres-Übersicht: Nutzen vs. Kosten


Break-even

Break-even: Mitte Jahr 2

Das Finanzmodell zeigt einen klaren und überzeugenden Break-even bereits in der Mitte des zweiten Jahres. Dieser Zeitpunkt markiert den Wendepunkt, ab dem die kumulierten Einsparungen und Mehrerlöse die Gesamtinvestition vollständig kompensieren – und das Projekt dauerhaft positiv zur TST-Bilanz beiträgt.

<6

Monate bis ROI

Nach vollständigem Rollout amortisiert sich die Investition in weniger als 6 Monaten.

5,2M

Netto Jahr 5

Im fünften Jahr erwirtschaftet das Projekt ein Netto-Plus von über 5,2 Millionen Euro.

18,4M

Kumuliert 5 Jahre

Das kumulierte Netto-Ergebnis über den gesamten 5-Jahres-Zeitraum übersteigt 18 Mio €.

EBITDA-Effekt

EBITDA-Beitrag ab Jahr 3: +3 bis 5 Mio € jährlich

Ab dem dritten Jahr leistet die Smart IoT Pallet-Initiative einen substanziellen und dauerhaften Beitrag zum EBITDA von TST Logistik. Dieser Effekt ergibt sich aus der Kombination von reduzierten Betriebskosten, geringeren Schadenquoten, optimierten Compliance-Prozessen und neu erschlossenen Erlösquellen.

70%

Kostenreduktion

Anteil des EBITDA-Effekts, der aus direkter Kostenreduktion durch Schadens- und Prozessoptimierung stammt.

20%

Effizienzgewinn

Anteil aus optimierter Administration, automatisierten Audit-Trails und reduziertem Reklamationsaufwand.

10%

Neue Erlöse

Anteil aus Premium-Daten-Services und erweiterten Serviceangeboten für Bestandskunden.

„Ein EBITDA-Beitrag von +3 bis 5 Mio € jährlich – dauerhaft, skalierbar und ohne proportionale Kostensteigerung – ist eine der stärksten Renditeaussichten, die ein Logistik-Digitalisierungsprojekt dieser Größenordnung bieten kann."

Optional: Spin-Off Szenario

Das Spin-Off Potenzial: +2 bis 10 Mio € Zusatzumsatz

Über die interne Nutzung hinaus bietet die entwickelte Technologie das Potenzial, als eigenständiges Produkt an Dritte vermarktet zu werden. Andere Logistikdienstleister, Industrieunternehmen und Handelskonzerne stehen vor denselben Herausforderungen wie TST – und würden für eine erprobte, schlüsselfertige IoT-Pallet-Lösung zahlen.

Lizenzmodell

TST erhebt eine Lizenzgebühr pro Palette bei Drittunternehmen, die die Technologie einsetzen. Ohne operative Eigenbeteiligung entsteht ein hochmarginaler Erlösstrom, der direkt auf den Gewinn wirkt.

  • Lizenzgebühr je Drittpalette
  • Kein operativer Aufwand bei TST
  • Skaliert mit Partnerwachstum

Langfristiges Potenzial

Das konservativ geschätzte Umsatzpotenzial durch externe Vermarktung liegt bei +2 bis 10 Mio € Umsatz pro Jahr langfristig. Dieses Szenario setzt voraus, dass TST die Technologie nach erfolgreichem internem Rollout in einem zweiten Schritt als Spin-Off oder Lizenzprodukt strukturiert vermarktet.

Schritt 1

Interner Rollout abschließen und Technologie vollständig beherrschen.

Schritt 2

Spin-Off-Struktur aufbauen und erste Partnerlogistiker identifizieren.

Schritt 3

Lizenzmodell skalieren und TST als Technologieanbieter im Markt etablieren.

Kontakt

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