Präsentation | Strategische Initiative zur datengetriebenen Logistik
Die Smart IoT Pallet-Initiative versetzt TST Logistik in die Lage, jede einzelne Palette in ein intelligentes, vernetztes Datenobjekt zu verwandeln. Gedruckte IoT-Sensorik wird direkt in die Palettenfolie integriert – ohne zusätzliche Hardware, ohne Rückführungslogistik. Jede Palette sendet kontinuierlich Zustands- und Bewegungsdaten in Echtzeit an die Cloud.
Lückenlose Sichtbarkeit über die gesamte Supply Chain – von der Abholung bis zur Auslieferung.
Massive Reduktion von Transportschäden, Claims und damit verbundenen Folgekosten.
Premium-Daten-Services eröffnen zusätzliche Erlösströme und stärken die Kundenbindung.
TST wird zum datengetriebenen Logistikdienstleister mit messbarem Wettbewerbsvorteil.
TST verfügt bereits über grundlegende Tracking-Funktionen – doch der Zustand der Ware während des Transports bleibt weitgehend unsichtbar. Diese Informationslücke hat weitreichende operative und finanzielle Konsequenzen, die täglich Ressourcen binden und die Wettbewerbsfähigkeit belasten.
In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut ENAS wurde eine Lösung entwickelt, die alle notwendigen IoT-Komponenten direkt in die Verpackungsfolie druckt. Das Ergebnis: jede Palette wird automatisch zum vollwertigen IoT-Knoten – ohne separate Hardware, ohne Rückführungslogistik, ohne manuelle Aktivierung.
Temperatur, Erschütterung, Feuchtigkeit – alle relevanten Parameter werden direkt auf der Folie erfasst und drahtlos übertragen.
Energieversorgung direkt auf der Folie – keine externen Stromquellen, keine Wartung, vollständig in den Druckprozess integriert.
Jede Palette erhält eine eindeutige digitale Identität mit direkter Anbindung an die TST Cloud-Infrastruktur in Echtzeit.
Eine neue Generation gedruckter Elektronik hat den Reifegrad erreicht, der industriellen Massenanwendungen ermöglicht. Was noch vor fünf Jahren ein Forschungsprojekt war, ist heute eine skalierbare, kostengünstige Produktionstechnologie – bereit für den direkten Einsatz im TST-Verpackungsprozess.
Extrem niedrige Stückkosten durch skalierbare Druckverfahren – von 0,40 € auf 0,12 € je Folie in 5 Jahren.
Der Druckprozess ist massentauglich und kann direkt bei TST integriert werden – ohne externe Zulieferer für jede Einheit.
Kein Hardwareprojekt mehr – sondern ein Verpackungsprozess kombiniert mit einem leistungsfähigen Datenmodell.
Die Kombination aus reifen Drucktechnologien, skalierbaren Cloud-Infrastrukturen und steigendem Marktdruck nach Supply-Chain-Transparenz macht jetzt den optimalen Einführungszeitpunkt für TST.
Auf Basis konservativer Annahmen und validierter Branchendaten ergibt sich ein jährliches Einsparpotenzial von mindestens 6,0 Millionen Euro. Die Analyse berücksichtigt vier unabhängige Nutzenkategorien, die kumulativ wirken.
Die Schadensreduktion allein macht über 75 % des Gesamtnutzens aus – ein Bereich, in dem TST heute bereits signifikante Verluste verzeichnet. Die Premium-Service-Erlöse sind bewusst konservativ angesetzt und haben deutlich höheres Potenzial bei aktiver Vermarktung.
Die gesamte Investition für Pilotprojekt und Rollout-Vorbereitung liegt in einem Rahmen, der im Verhältnis zum erwarteten Nutzen außerordentlich attraktiv ist. Der ROI nach vollständigem Rollout wird auf unter 6 Monate geschätzt – ein Wert, der im Logistikumfeld selten erreicht wird.
Nach vollständigem Rollout wird der Return on Investment in unter 6 Monaten erreicht. Mit einem jährlichen Nutzenpotenzial von 6,0 Mio € und einer Gesamtinvestition von maximal 1,6 Mio € ist die Wirtschaftlichkeit dieser Initiative außergewöhnlich überzeugend.
Vor dem vollständigen Rollout führt TST ein klar definiertes Pilotprojekt an einem Standort durch. Der Pilot ist bewusst so gestaltet, dass er mit minimalem Risiko maximale Erkenntnisse liefert – und die Entscheidungsgrundlage für den unternehmensweiten Rollout schafft.
1 Standort, 50.000–100.000 Paletten im Pilotbetrieb über einen Zeitraum von 6 Monaten.
Messung der tatsächlichen Reduktion von Transportschäden im direkten Vorher-Nachher-Vergleich.
Erfassung der durchschnittlichen Bearbeitungsdauer von Reklamationen vor und nach IoT-Integration.
Bewertung der Vollständigkeit, Konsistenz und Verwertbarkeit der gesammelten IoT-Daten.
Messung der Prozessakzeptanz bei Mitarbeitern und Kunden als Indikator für die Rollout-Bereitschaft.
Nach erfolgreichem Abschluss des Pilotprojekts folgt ein strukturierter, dreiphasiger Rollout über das gesamte TST-Netzwerk. Jede Phase baut auf den Erkenntnissen der vorherigen auf – und schafft den Rahmen für TSTs langfristige Marktposition als datengetriebener Logistikführer.
Ausweitung auf die umsatzstärksten Logistikzentren. Optimierung der Integration und Prozessabläufe auf Basis der Pilot-Learnings.
Vollständiger Rollout auf alle TST-Standorte. Standardisierung des Datenmodells und der Cloud-Infrastruktur unternehmensweit.
Öffnung der TST IoT Supply Chain Cloud für Kunden und Partner. TST betreibt eine eigene, skalierbare Datenplattform als Wettbewerbsvorteil.
Die entwickelte Technologie eröffnet TST nicht nur operative Vorteile, sondern auch eine strategische Wahlmöglichkeit: Die interne Nutzung als Effizienzmotor – oder die externe Verwertung als eigenständiges Geschäftsmodell über ein Spin-Off. Beide Wege schließen sich nicht aus und können sequenziell verfolgt werden.
TST nutzt die IoT-Plattform als exklusiven Effizienzgewinn im eigenen Netzwerk. Vorteile: schneller ROI, sofortige Kostensenkung, Wettbewerbsvorsprung durch proprietäre Daten.
TST bringt die Technologie als Spin-Off in den Markt und vermarktet die Lösung an andere Logistikdienstleister. Vorteile: Zusätzliche Umsatzquelle ohne operative Kosten, Lizenzerlöse, Positionierung als Technologieanbieter.
Der folgende 5-Jahres-Finanzplan basiert auf einem konservativen Beispielmodell mit 10 Millionen Paletten pro Jahr. Die Annahmen wurden bewusst vorsichtig gewählt, um dem Vorstand einen realistischen Planungsrahmen zu bieten – das tatsächliche Potenzial liegt in den meisten Szenarien deutlich höher.
10 Mio. Paletten/Jahr als Berechnungsgrundlage für das gesamte Modell.
0,40 € pro Folie – Einstiegskosten bei Beginn der Pilotproduktion.
0,12 € pro Folie – Skalierungseffekt durch Massenproduktion und Prozessoptimierung.
1,5 % der Paletten betroffen – aktueller Ausgangswert als Baseline für alle Berechnungen.
1,2 % – konservativ geschätzte Zielgröße nach vollständiger IoT-Integration.
Die Kombination aus sinkenden Technologiekosten und steigendem Nutzenpotenzial ergibt eine stark positive Entwicklung der Wirtschaftlichkeit über den Betrachtungszeitraum.
Das Investitionsmodell sieht eine bewusst auf die ersten zwei Jahre konzentrierte Kapitalbindung vor. Nach der initialen Aufbauphase sinkt der Kapitalbedarf auf ein minimales Wartungs- und Optimierungsniveau – während der Nutzen kontinuierlich steigt.
Der Großteil der Gesamtinvestition entfällt auf Jahr 1 – inklusive Pilotbetrieb, Infrastrukturaufbau und Systemintegration. Ab Jahr 2 sinkt der Kapitalbedarf erheblich, während die Nutzenseite bereits deutlich positive Beiträge leistet. Ab Jahr 3 ist das System vollständig selbsttragend.
Das Finanzmodell zeigt einen klaren und überzeugenden Break-even bereits in der Mitte des zweiten Jahres. Dieser Zeitpunkt markiert den Wendepunkt, ab dem die kumulierten Einsparungen und Mehrerlöse die Gesamtinvestition vollständig kompensieren – und das Projekt dauerhaft positiv zur TST-Bilanz beiträgt.
Nach vollständigem Rollout amortisiert sich die Investition in weniger als 6 Monaten.
Im fünften Jahr erwirtschaftet das Projekt ein Netto-Plus von über 5,2 Millionen Euro.
Das kumulierte Netto-Ergebnis über den gesamten 5-Jahres-Zeitraum übersteigt 18 Mio €.
Ab dem dritten Jahr leistet die Smart IoT Pallet-Initiative einen substanziellen und dauerhaften Beitrag zum EBITDA von TST Logistik. Dieser Effekt ergibt sich aus der Kombination von reduzierten Betriebskosten, geringeren Schadenquoten, optimierten Compliance-Prozessen und neu erschlossenen Erlösquellen.
Anteil des EBITDA-Effekts, der aus direkter Kostenreduktion durch Schadens- und Prozessoptimierung stammt.
Anteil aus optimierter Administration, automatisierten Audit-Trails und reduziertem Reklamationsaufwand.
Anteil aus Premium-Daten-Services und erweiterten Serviceangeboten für Bestandskunden.
„Ein EBITDA-Beitrag von +3 bis 5 Mio € jährlich – dauerhaft, skalierbar und ohne proportionale Kostensteigerung – ist eine der stärksten Renditeaussichten, die ein Logistik-Digitalisierungsprojekt dieser Größenordnung bieten kann."
Über die interne Nutzung hinaus bietet die entwickelte Technologie das Potenzial, als eigenständiges Produkt an Dritte vermarktet zu werden. Andere Logistikdienstleister, Industrieunternehmen und Handelskonzerne stehen vor denselben Herausforderungen wie TST – und würden für eine erprobte, schlüsselfertige IoT-Pallet-Lösung zahlen.
TST erhebt eine Lizenzgebühr pro Palette bei Drittunternehmen, die die Technologie einsetzen. Ohne operative Eigenbeteiligung entsteht ein hochmarginaler Erlösstrom, der direkt auf den Gewinn wirkt.
Das konservativ geschätzte Umsatzpotenzial durch externe Vermarktung liegt bei +2 bis 10 Mio € Umsatz pro Jahr langfristig. Dieses Szenario setzt voraus, dass TST die Technologie nach erfolgreichem internem Rollout in einem zweiten Schritt als Spin-Off oder Lizenzprodukt strukturiert vermarktet.
Interner Rollout abschließen und Technologie vollständig beherrschen.
Spin-Off-Struktur aufbauen und erste Partnerlogistiker identifizieren.
Lizenzmodell skalieren und TST als Technologieanbieter im Markt etablieren.
HAKO Beteiligungsgesellschaft mbH
Hertha-Lindner-Str. 10-12
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Pierre Haustein - Michael G. Kosel
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Smart IoT Pallet – Digitale Transformation der TST Logistik